Die Schleppleine

Die Schleppleine ist eine verlängerte Ausführung einer Hundeführleine die deinem Hund einen großzügigen Aktionsradius bietet. Meist sind diese ab 5 Meter Länge erhältlich und können in der Regel bis zu 20 Meter Länge bestellt werden.

Ohne eine bestehende Leinenführigkeit solltest du auf die Verwendung einer Schleppleine verzichten oder bewusst eine kürzere Variante für euch beide wählen. Um den Rückruf zu trainieren, der Leinenpflicht, sowie meiner Verantwortungspflicht als Hundebesitzer nachzukommen empfinde ich die Schleppleine als eine sehr schöne Alternative um meinem Vierbeiner auch an der gesicherten Leine einen tollen Bewegungsfreiraum zu bieten.

Für den normalen Spaziergang mit etwas mehr Bewegungsradius als an der üblichen 2 Meter langen Führleine, hat sich die Länge von 5 bis 7 Meter bewährt. Seit ihr bereits ein eingespieltes Team kann ich euch die 10 bis 15 Meter lange Variante der Schleppleine empfehlen.

Schleppleine: Halsband oder Geschirr?

Verwendet Ihr für eure Spaziergänge eine längere Leine als 3 Meter sollte ein Geschirr Pflicht sein.

Stellt euch einmal vor, euer Hund rennt mit voller Kraft und einer losen Schleppleine am Hals los und ihr müsst aus irgendeinem Grund bei eurem Hund eine Vollbremsung durch führen (ein Wildtier springt vor eurem Hund heraus, der Rückruf klappt nicht und eine Gefahrensituation droht, etc).
Die verlängerten Kräfte eurer Schleppleine wirken extrem auf den Hals eures Hundes ein. Dies kann zu starken Verletzungen der Nackenmuskulatur und mehr führen.
… daher bitte Schleppleinen nur mit Geschirr verwenden!

Aus welchem Material sollte eine Schleppleine sein?

Schleppleinen gibt es mittlerweile aus vielen Materialien: Nylon, Leder, Seile und Biothane.

Ich persönlich empfehle eine Schleppleine aus dem Material Biothane zu wählen. Dieses Material ist abwisch- sowie abwaschbar, sehr robust, saugt sich bei Nässe nicht voll und ist nicht so extrem anfällig für Knotenbildung innerhalb der Leine. Weiterhin kann ich euch die Verwendung vom reinen Biothane empfehlen. Dieses ist wesentlich haltbarer und somit nachhaltiger als die beschichtete Gurtband Variante. Im Online-Shop von HejNika aus Berlin wird dies beispielsweise verwendet und sogar für euch noch in echter Handarbeit hergestellt.

Weitere wichtige Punkte für eure richtige Schleppleine:

Die Farbe:
Tatsächlich ist die Farbe eigentlich eine reine Geschmackssache. Wer jedoch öfters in der Dunkeltheit unterwegs ist sollte eine auffällige oder Neon Farbe auswählen.

Der Karabiner:
Dieser sollte weder zu groß noch zu klein gewählt werden. Lest euch hierzu die Produktbeschreibung durch oder lasst euch vom Hersteller/Verkäufer richtig beraten. Ist der Karabiner zu klein für euren Hund – hier geht es nach Gewicht, nicht nach Größe – bricht er sehr schnell und euer Hund kann entlaufen.
Ist der Karabiner wiederum zu groß, hängt dieser schwer an eurem ggf. zu kleinem Hund herab und führt zu einer fehlerhafter Körperhaltung bei eurem Tier.

Die Breite:
Auch bei der Schleppleinenbreite geht ihr nachdem Gewicht eures Vierbeiners.
Wählt ihr hier bspw. 14 mm Breite, könnte die gesamte Leine für euren bspw. 5 Kilogramm schweren Hund am Ende viel zu schwer werden. Hier bitte zwingend vom Hersteller, Verkäufer beraten lassen oder die notwendigen Information der Produktbeschreibung entnehmen welche Breite für euren Hund die richtige ist.

Handschlaufe – Ja oder Nein:
Bedenkt bei der Benutzung einer Schleppleine das eurer Hund jederzeit los rennen könnte.
Je nach Größe und Gewicht des Hundes, sowie Länge der Leine, kann eine ums Handgelenk gewickelte Handschlaufe, aufgrund der Zugkräfte, auch für euch zu einer Verletzungsgefahr werden. Daher ist es wichtig diesen Gedankengang im Kopf zu behalten. Wenn ihr euch für eine Handschlaufe entscheidet wickelt oder befestigt diese nicht um ein Körperteil, Kinderwagen oder ähnliches!
Ähnlich wie bei einer normalen Führleine.

Schleppt der Hund die Schleppleine lose schleifend auf dem Boden, kann sich die Handschlaufe leicht verfangen. Ein sicheres Festhalten ohne Handschlaufe finde ich persönlich jedoch als sehr schwierig. Daher mag ich die Lösung vom oben genannten Online Shop HejNika sehr.

Ich hoffe ich konnte euch einen ersten Eindruck vermitteln. Für entstandene Fragen könnt ihr mich gerne über mein Facebook-Profil oder Instagram-Profil anschreiben.

Seit Ihr euch in der Benutzung einer Schleppleine unsicher, lasst euch von einem für euch passenden Hundetrainer vor Ort einweisen um Verletzungsgefahren bei euch und eurem Tier vorzubeugen!

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